kika – Herausforderung der Internationalisierung im E-Commerce

Die Implementierung einer HCL E-Commerce-Plattform mit Fokus auf Ländershops und Kundeninteraktion
Einführung einer neuen internationalen E-Commerce-Plattform

Die voranschreitende Digitalisierung und damit einhergehende Globalisierung konfrontieren zahlreiche Branchen mit neuen Herausforderungen. Konkurrenten treten auf den Markt, die vorher als solche nicht erkennbar waren. Eine dieser Branchen, die mit zunehmender Konkurrenz zu kämpfen hat, ist die österreichische Möbelbranche. Sie kämpft seit Jahren mit stetig sinkenden Umsatzzahlen. 2014 setzte sich unser Kunde kika daher das Ziel:

Der Einführung einer E-Commerce-Plattform, um die eigene Produktwelt auch online vertreiben zu können und somit konkurrenzfähig bleiben zu können.


Der Fokus sollte dabei nicht nur auf das Heimatland Österreich gerichtet werden, sondern auch den osteuropäischen Markt erschließen.









Das zu implementierende System musste daher über verschiedene Marketing-Funktionalitäten als auch über Möglichkeiten der Internationalisierung verfügen.

Aufgrund der gewünschten Funktionen fiel die Wahl unseres Kunden auf HCL Commerce. Für die Implementierung der E-Commerce-Plattform wurde synaigy als Dienstleister ausgewählt. Die Dauer des Vertragsabschlusses lag zwischen drei und vier Monaten.

Im August 2014 begann die Implementierungsphase. Nur knapp zehn Monate später, im Mai 2015, folgte der GoLive für die österreichische Plattform. Der geplante Zeitpunkt konnte trotz einer zweimonatigen strategischen Ausrichtungsphase eingehalten werden. Anfang 2016 folgte dann mit der Slowakei, Rumänien, Ungarn und Tschechien das Golive von weiteren Shops.




Pick and Pack – online bestellen und in einer beliebigen Filiale abholen.

Als besondere Herausforderung bei der Plattformkonzeption stellte sich die Entwicklung der Applikationen für Pick and Pack dar. Diese Funktion ermöglicht es dem Endkunden, Einkäufe online zu tätigen und diese dann später in einer kika-Filiale abzuholen. Das System ist in der Lage, verschiedene Anforderungen umzusetzen, die für gewöhnlich im Hintergrund von einem Produktinformationsmanagementsystem (PIM) abgedeckt werden. So findet u.a. eine komplexe Verknüpfung des Systems mit der Lager- und Lieferlogistik statt.

Seit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Plattform ist nun jedes Vertriebsland fähig, eigene, länderspezifische Kampagnen im E-Commerce durchzuführen und diese auch aktiv zu steuern. In den Ländern, in denen die neue Plattform besonders aktiv betrieben wurde, wurde zudem das stärkste Wachstum festgestellt. Zudem scheinen sich die digitale Bereitstellung von Produktdaten sowie die Live-Informationen zu Lieferzeiten positiv auf die Umsätze auszuwirken.

Key Facts

·       Hohe Wachstumsrate durch aktive Nutzung der Kundeninteraktionsplattform.

·       Schnelle Implementierungsphase von nur zehn Monaten inklusive zweimonatiger, strategischer Ausrichtungsphase. 


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